Kfz-Versicherung
Fritz Bartels, Postfach 1210, 56278 Emmelshausen
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Wechselhysterie zum Jahresbeginn - Chancen - Gefahren - Transparenz

Es ist für viele zu einer Art Sport geworden, sich zum Jahresende nach billigen KFZ-Versicherungen umzusehen. In diesem Jahr sind es besonders die Vergleichsportale für die gewaltig Werbung zu sehen ist. Die Zeitschrift EURO hat diese Portale einem Test unterzogen. Im Ergebnis kommen die Journalisten zu dem Ergebnis, dass die meisten Portale etwas zu bieten haben. Doch nahezu ausschließlich wird die Bindung an einen oder mehrere Konzerne kritisiert.
Was ist zu beachten?
Die Rechner dieser Portale weisen die Ergebnisse aus, die nach Ihren Eingaben gerechnet werden. Sind Sie in allem sicher, dass Sie dies korrekt getan haben?
Die Portale weisen nur die Gesellschaften aus, die ihnen ihre Tarife zugänglich gemacht haben. Das führt zum Einen dazu, dass die HuK-Coburg in einem Portal nur mit einem Tarif vertreten ist. Ein anderes nutzt gar die Unterstützung eben dieser Gesellschaft und hat im Gegenzug andere Gesellschaften nicht in der Berechnung.
Alle Portale sind für Verbraucher kostenlos. Finanziert werden sie durch Werbung und Provisonen, die sie für online-Anträge von den Gesellschaften erhalten.
Besonders problematisch ist es, exakt den Versicherungsschutz zu bekommen, den ein Kunde wünscht. Das können Einschlüsse sein, die die Voll- oder Teilkasko betreffen.
Empfehlung: Lassen Sie vor einem Wechsel überprüfen, ob es sich so verhält, wie Sie es sich vorstellen!

Achtung, wenn sich die Versicherung von Anhängern ändert

Der Gesetzgeber hat eine Änderung durchgeführt, die einige Versicherer in hellen Aufruhr versetzt haben. Früher wurde bei einem Unfall eines Fahrzeuggespanns, das einen Anhänger mitführte, regelmäßig die Versicherung der Zugmaschine, also z.B. des PKW, wenn ein Wohnwagen angehängt war, zur Kasse gebeten. Nun muss die Versicherung des Anhängers eintreten, wenn der Anhänger den Unfall verursachte. Das nehmen einige Versicherer zum Anlass, bestehende Verträge zu kündigen und nur mit gesetzlicher Mindestdeckung und einem hohen Zuschlag auf den Beitrag fortzuführen.  Das Vorgehen ist immer dann zu beobachten, wenn der Anhänger nicht bei der Gesellschaft versichert ist, bei der die Zugmaschine eingedeckt ist. Betroffene wenden sich bitte an mich. Wir sollten eine Lösung finden.

Rabattsystem

In der jüngeren Vergangenheit haben soweit mir bekannt, alle Gesellschaften ihr Rabattsystem geändert. Besonders vorteilhaft wirkt es sich für Fahranfänger aus. Diese hatten ja früher weit über 200% zahlen sollen.
Die Veränderung ist zu beachten, wenn man sich einen Versichererwechsel überlegt. Zwar wurden die Schadenfreiheitsklassen beibehalten also etwa SF1 oder SF25. Die damit verbundenen Prozentsätze wurden jedoch verändert. So ergeben sich über eine Anzahl von Jahren sehr unterschiedliche Ergebnisse. Dabei ist immer im Auge zu behalten, wie hoch der Beitrag letztlich ist. Und ob die Bedingungen nicht auch verändert wurden etwa wenn es um den beliebten Rabattretter geht.
Bei einem Versichererwechsel gehen also die Vorteile des alten Systems verloren. Ebenso bei einem Fahrzeugwechsel. Daher ist es nur eine Frage der Zeit, wann die meisten Versicherten nach dem neuen Konzept versichert sein werden.


Viel beachtet, kaum praktiziert - das Wechselkennzeichen

Es war groß angekündigt und sollte ein Renner werden. Wer über mehrere Fahrzeuge verfügt, soll mit dem sog. Wechselkennzeichen einfach und hervorragend bedient sein. So waren die Ankündigungen. Daher gab es eine Vielzahl von Anfragen Interessierter. Beim näheren Hinsehen verzichteten alle darauf, sich dieses Kennzeichen zu holen. Neben bürokratischen Hürden war es dann die Tatsache, dass für das 2. Fahrzeug auch ein eigener Versicherungsbeitrag berechnet wird, der alle Interessenten abhielt.

Individuelle Versicherungen sind auch beim Kraftfahrzeug möglich. Versichern Sie nur die Leistungen, die Sie benötigen - und das zu fairen Bedingungen. So können Sie manchen Euro beim Beitrag oder im Schadensfall sparen.

Gerne erstelle ich Ihr persönliches Angebot. Schicken Sie mir einfach per Mail oder Fax den Fragebogen “Kfz-Risikoanlyse”, den Sie hier als herunterladen können.

Sie können auch Online bei einem der nachstehenden günstigen Direktversicherer am Markt Angebote rechnen und den Antrag stellen ! Sie erhalten die eVB zugeschickt, sobald Sie es wünschen und Ihr Angebot komplett berechnet wurde.

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Bitte haben Sie Verständnis, dass ich als Makler bei diesen Abschlüssen nicht wegen Beratungsfehlern haften kann, da wir praktisch keine Möglichkeit haben, über Vor- und Nachteile zu sprechen. Auch für Fehler bei der Eingabe müssen Sie selbst gerade stehen.
Der Vorteil für Sie liegt dennoch darin, dass Sie im Schadenfall und bei Fragen einen Makler an Ihrer Seite haben, der Ihnen nach Kräften, Wissen und Erfahrung weiterhilft.

Eine Auswahl häufig gestellter Fragen und meine Antworten dazu:

Soll die Versicherung bei einem Vollkaskoschaden auch bei grober
Fahrlässigkeit leisten?
Eine Versicherung leistet nach gewöhnlichen Bedingungen bei
selbstverschuldeten oder mitverschuldeten Unfällen nicht bei grober
Fahrlässigkeit. Diese liegt schnell vor, beispielsweise, wer eine Ampel bei
dunkelgelb oder rot passiert, wer in einer Baustelle mehr als 40% schneller
fährt als erlaubt. Hintergrund: Die Polizei spricht bei solchen Verhalten
von Ordnungswidrigkeiten. Diese werden vorsätzlich, das heisst bewusst und
gewollt begangen. Versicherungstechnisch unterscheidet man hier die Folgen
dieses eigentlich rechtswidrigen Handelns, denn dass ein Fahrer mit einem
Unfall als Folge einverstanden gewesen sei, lässt sich ihm nicht einfach
unterstellen. Dennoch bedeutet das Begehen der Ordnungswidrigkeit eine so
grobe Pflichvterletzung, dass die Versicherung zu Recht von grober
Fahrlässigkeit spricht. Alle Fälle grober Fahrlässigkeit lassen sich
ausschließen bis auf zwei Ausnahmen: 1. Fahren unter Alkohol- oder
Drogeneinfluß und 2. Ermöglichen des Diebstahls.

Soll Marderbiß einschl. Folgeschäden mitversichert sein?
Hier gibt es bedingungsgemäß Unterschiede. Teilweise ist Marderbiß in der
Teilkasko gar nicht enthalten. Das bedeutet, selbst das zerfressene Kabel
wird nicht bezahlt. Was aber, wenn das Fahrzeug unterwegs liegen bleibt und der Schaden sich schon auf die gesamte Elektrik oder den Motor ausgewirkt hat. Dann wird vom Folgeschaden gesprochen, der versicherbar ist.

Soll Pannen- und Unfallhilfe (Schutzbrief) versichert werden.
Fast alle Gesellschaften bieten für einen Mehrbeitrag von 6 bis 12 Euro pro
Jahr diese Leistungen an. Einerseits reichen diese Leistungen aus, wenn es
nur darum geht, sich zu versichern, wenn man mit diesem Fahrzeug unterwegs ist. Dann kann ich mir Mitgliedschaften in einem Automobilclub und einen zusätzlichen Schutzbrief sparen. Wer personenbezogene Leistungen möchte, etwa im Urlaub, kann nicht darauf verzichten.

Soll ein Rabattschutz in der Haftpflicht-, und Vollkaskoversicherung
vereinbart werden?
Seit einigen Jahren ist der Rabattschutz möglich. Er ist nicht zu verwechseln mit Rabattretter. Dieser führt bei Fahrern, die viele Jahre (25-30) schadenfrei geblieben sind, dazu, dass sie nach einem Schaden zwar zurückgestuft werden, dies sich aber finanziell nicht auswirkt. Im Gegensatz dazu kostet der Rabattschutz Geld - etwa 15% des Beitrags zusätzlich. Nun
hat die Rückstufung eigentlich auch einen beabsichtigten Erziehungseffekt. Ich halte den Rabattschutz daher grundsätzlich nicht für sinnvoll. Wer aber beispielsweise Kinder, die gerade den Führerschein gemacht haben, mit dem
eigenen PKW fahren lässt, kann unter Umständen sehr gut den Rabattschutz
gebrauchen.

Wie lange kann ich einen Rabatt aus einer alten Versicherung übernehmen?
Die meisten Gesellschaften akzeptieren eine Unterbrechung von max. 7 Jahren, eine Gesellschaft übernimmt den alten Rabatt noch nach max. 10 Jahren.

Haben Basis-Tarife Nachteile?
Ja! Immer. Leider lässt sich nicht generell sagen, welche. Es kann aber sehr
überraschend sein. Etwa, dass ich einen Rabatt später nicht auf Kinder
übertragen kann. Grobe Fahrlässigkeit, Marderbiß, Entschädigung neu für alt
u.V.m. sind Stichworte, die bei Basistarifen eine negative Bedeutung haben.

Sollte ich mir eine internationale Versicherungskarte schicken lassen (sog. grüne Karte)?
Sicherheitshalber sollte Jeder, der mit dem Fahrzeug ganz gleich in welches
Land fährt, eine grüne Versicherungskarte dabei haben. Zwar sind es nur noch wenige Länder, wo sie zwingend vorgeschrieben ist, aber das muß sich nicht unbedingt bis zu den Behörden und Polizeibeamten des Landes durchgesprochen haben.

Wozu brauche ich eine GAP-Deckung?
Diese Deckung ist nur möglich für finanzierte oder geleaste Fahrzeuge. Denn
sie bezahlt die Differenz zwischen dem offenstehenden Betrag (Restschuld)
und dem Zeitwert.

Macht eine Neupreisentschädigung Sinn?
Ja, allerdings nur bei Fahrzeugen, die neuwertig angeschafft werden. Wichtig
wird diese Vereinbarung bei Totalschaden oder Diebstahl eines Fahrzeugs. Die Dauer ist mit 6, 12 oder bis zu 24 Monaten sehr unterschiedlich. Da sollten Sie darauf achten, welche Dauer einem Angebot zugrunde liegt.

Was gilt bei der Zulassung eines Zweitwagens?
Das ist unterschiedlich. Es reicht von demselben Rabatt wie für das
Erstfahrzeug bis hin zur Einstufung in SF 1/2, das entspricht 140% in der
Haftpflicht und 115% in der Vollkasko. Abhängig ist es regelmäßig davon, wer mit den Fahrzeugen fährt. Soweit mir bekannt gilt aktuell Folgendes:
Gleicher Rabatt nur, wenn ausschließlich derselbe Fahrer fährt (max. noch
der Ehegatte).
SF2, wenn zusätzliche Fahrer, die aber alle älter als 23 Jahre sind. Eine
Gesellschaft verzichtet darauf, wenn alle Fahrer Familienangehörige sind
(vorteilhaft für Kinder als Fahrer).

Mit wieviel Prozent fange ich an, wenn ich noch keine drei Jahre den
Führerschein habe?
Mit 240% in Haftpflicht und 190% in Kasko. Sie sollten versuchen, das
Fahrzeug für die ersten Jahre über Jemand anders zuzulassen und zu
versichern. Allerdings sieht die Rabattstaffel vor, dass bereits nach 6
Monaten Schadenfreiheit eine Rückstufung erfolgt, der ganz hohe Beitrag also nur für 6 Monate gilt.

Meine Ehe ist geschieden worden. Gibt es irgendwelche Sondertarife?
Ja. Für Frauen, die getrennt leben oder bereits geschieden sind, gibt es
Sondertarife. Voraussetzung ist aber, dass sie noch kein Fahrzeug auf sich
zugelassen hatten. Dann hängt die Einstufung von der Dauer des
Führerscheinbesitzes ab. Es kann sein, dass der Sondertarif abhängig gemacht wird vom Abschluß einer weiteren Versicherung, wie etwa einer
Privathaftpflicht. Die werden Sie dann aber ohnehin selbst brauchen.

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Aktualisiert: 06.11.2013

Ich bin unabhängig als Versicherungsmakler tätig und in der
Regel beziehe ich den gesamten Markt in die Empfehlungen ein.
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